Gebäudesystemtechnik · Heimnetz
Smart Home und Netzwerk in Jüchen Licht, Rollläden und Heizung auf einem System. Und Netzwerk in jedem Raum, in dem Sie es brauchen.
Smart Home bedeutet: Licht, Rollläden, Heizung und Sicherheitstechnik hängen an einem System und lassen sich zentral, nach Zeitplan oder automatisch steuern. Wir planen das mit Ihnen, verlegen die Leitungen und das Netzwerk dazu und nehmen alles in Betrieb.
Unverbindlich. Rückmeldung am selben Werktag.

Das Wichtigste in Kürze
- Fachleute sagen Gebäudesystemtechnik. Die Ausstattungswerte RAL-RG 678 teilen sie in fünf Bereiche: Beleuchtung, Sonnenschutz und Antriebe, Heizen und Lüften, Sicherheit, Energiemanagement.
- KNX ist ein offener, international genormter Standard. Geräte verschiedener Hersteller arbeiten darin zusammen, per Leitung oder per Funk.
- Neue Mehrfamilienhäuser brauchen eine glasfaserfähige Hausverkabelung mit Zugangspunkt (§ 145 TKG). Einfamilienhäuser sind ausgenommen.
- Die DIN 18015 sieht in jeder Wohnung einen Kommunikationsverteiler vor: den Punkt, an dem Router, Switch und Glasfaser-Abschluss sitzen.
Quellen: HEA, RAL-RG 678 (Ausgabe Februar 2023) · KNX Association · § 145 TKG · Hager, Planungshinweise DIN 18015-1:2020-05. Stand 24.09.2026.
Leistung
Was wir für Sie übernehmen
Am Anfang steht der Grundriss: Wo brauchen Sie Licht, Rollläden, Netz? Erst danach geht es um Geräte.
Steuern
Smart Home
- Planung nach Ausstattungswert RAL-RG 678, von 1plus (vorbereitet) bis 3plus
- Licht, Rollläden, Heizung und Szenen auf einem System
- Per Leitung im Neubau, per Funk zum Nachrüsten
- Systeme: KNX und … (Hersteller vom Betrieb bestätigen)
- Programmierung und Einweisung bei der Übergabe
- Einbindung von Photovoltaik und Wallbox ins Energiemanagement
Verbinden
Netzwerk und Glasfaser-Vorbereitung
- Kommunikationsverteiler mit Platz für Router, Switch und Glasfaser-Abschluss
- Netzwerkkabel sternförmig vom Verteiler in die Räume
- Datendosen dort, wo Rechner, Fernseher oder WLAN-Sender stehen
- Leerrohre für spätere Leitungen, auch vom Hausanschluss zum Verteiler
- WLAN-Zugangspunkte an Decke oder Wand, auch für Terrasse und Garten
- Messprotokoll für jede verlegte Datenleitung
Haben Sie schon einen Grundriss? Schreiben Sie es in die Anfrage.
Ablauf
So läuft es ab
Wünsche klären
Im Neubau sprechen wir am Plan, im Bestand vor Ort: Welche Räume, welche Funktionen, wo soll Netz hin?
Planen und anbieten
Wir schlagen vor, was per Leitung und was per Funk läuft, und zeichnen Dosen, Leerrohre und Verteiler ein. Dazu bekommen Sie das Angebot.
Einbauen und übergeben
Wir verlegen, schließen an und nehmen das System in Betrieb. Sie erhalten die Dokumentation der Anlage, wie sie die DIN 18015-1 verlangt.
Alltag
Was bringt Smart Home im Alltag?
Es nimmt Ihnen wiederkehrende Handgriffe ab: Rollläden fahren nach Zeitplan, Licht reagiert auf Bewegung, jeder Raum hält seine eigene Temperatur.
Beleuchtung
Schalten und dimmen mit Rückmeldung, Szenen für den Abend, Bewegungsmelder im Flur, schaltbare Steckdosen.
Sonnenschutz und Antriebe
Rollläden und Markisen fahren eine Position an, ein Taster schließt alle, das Garagentor meldet, ob es zu ist.
Heizen, Lüften, Kühlen
Temperatur Raum für Raum regeln, Lüftung nach CO₂-Gehalt oder Feuchte.
Sicherheit
Fenster und Außentüren überwachen, Anwesenheit simulieren, mit einem Zentraltaster alles Licht einschalten.
Energiemanagement
Erzeuger und Verbraucher im Haus überwachen und steuern, Zähler für Strom, Gas und Wasser einbinden.
Funktionsbereiche nach RAL-RG 678, Ausgabe Februar 2023 (HEA). Stand 24.09.2026.
Sie entscheiden, welche Bereiche Sie wollen. Anfangen können Sie mit einem.
Technik
Kabel oder Funk?
Kabel, wenn die Wände ohnehin offen sind, also im Neubau oder bei einer Sanierung. Funk, wenn Sie in einem bewohnten Haus nachrüsten.
Ein kabelgebundenes System bekommt eine eigene Steuerleitung neben der Stromleitung. Die muss vor dem Verputzen geplant sein.
Für die Leitung gibt es mit KNX einen offenen Standard, international genormt als ISO/IEC 14543-3 und in Europa als EN 50090. Geräte verschiedener Hersteller lassen sich darin kombinieren, laut KNX Association mehr als 500. KNX gibt es auch als Funkvariante, KNX RF.
Bei anderen Funksystemen lohnt vor dem Kauf die Frage, ob sie an einen einzigen Hersteller gebunden sind. Welche Systeme wir einbauen: KNX, … (Systeme und Hersteller vom Betrieb bestätigen).
Quellen: KNX Association, Pressemitteilung „KNX ist jetzt der internationale Standard ISO/IEC 14543-3“ (Dezember 2006) · knx.org, What is KNX. Stand 24.09.2026.
Neubau
Muss ein Neubau glasfaserfähig sein?
Ein neues Mehrfamilienhaus ja, ein neues Einfamilienhaus nicht.
§ 145 des Telekommunikationsgesetzes verlangt für neu errichtete Gebäude mit Anschlüssen für Telekommunikation eine passive Netzinfrastruktur für Netze mit sehr hoher Kapazität bis zu den Netzabschlusspunkten, dazu einen Zugangspunkt. Dasselbe gilt, wenn ein Gebäude umfangreich renoviert wird.
Einfamilienhäuser nimmt das Gesetz ausdrücklich aus, ebenso Baudenkmäler und Ferienhäuser.
Im Einfamilienhaus heißt das: kein Muss, aber eine Gelegenheit. Ein Leerrohr, im Rohbau mit eingelegt, erspart später das Stemmen.

Quelle: § 145 Abs. 4 bis 6 TKG, Stand 24.09.2026.
Für Neubau und Bestand. Unverbindlich.
Planung
Wie viel Netzwerk braucht ein Haus?
Einen Kommunikationsverteiler als Mittelpunkt und von dort ein Netzwerkkabel zu jedem festen Arbeitsplatz, Fernseher und WLAN-Sender.
Die DIN 18015 sieht diesen Kommunikationsverteiler in jeder Wohnung vor. Er ist der Sternpunkt des Heimnetzes: Router, Switch, Verstärker und bei Glasfaser der Netzabschluss (ONT) sitzen dort. Im Einfamilienhaus liegt er am besten im Zählerschrank neben dem Verteilerfeld.
Für Smart Home gibt es in RAL-RG 678 die plus-Stufen. Sie setzen voraus, dass die übrige Elektroinstallation im gleichen Ausstattungswert ausgeführt ist.
Die DIN 18015 ist kein Gesetz. Was Ihr Haus bekommt, regelt Ihr Bauvertrag. Fragen Sie Ihren Bauträger, welcher Ausstattungswert darin steht.
| Wert | Zeichen | Was verlangt wird |
|---|---|---|
| 1plus | + | Vorbereitung für Gebäudesystemtechnik nach DIN 18015-4 |
| 2plus | ++ | zusätzlich ein Funktionsbereich umgesetzt |
| 3plus | +++ | zusätzlich mindestens zwei Funktionsbereiche umgesetzt |
Quellen: HEA, RAL-RG 678, Ausgabe Februar 2023 · Hager, Planungshinweise zur DIN 18015-1:2020-05 (Stand 18.05.2021). Abgerufen 24.09.2026.
Vor Ort
Smart Home und Netzwerk in Jüchen und Umgebung
In Jüchen entstehen gerade neue Wohngebiete. In Otzenrath-Süd wird seit Frühjahr 2025 ein rund 2,6 Hektar großes Gebiet erschlossen, geplant sind Einfamilien-, Ketten- und Mehrfamilienhäuser. Im Quartier „Am Schmölderpark“ in Hochneukirch sind keine Grundstücke mehr frei, der Straßenausbau ist für 2026 vorgesehen.
Wer dort baut, legt jetzt fest, wo Leerrohre, Datendosen und der Kommunikationsverteiler sitzen. In bewohnten Häusern, etwa in Bedburdyck, Gierath oder im Ortskern von Jüchen, kommt eher Funk in Frage.
Unser Betrieb sitzt in Jüchen-Garzweiler. Einsatzgebiet: ganz Jüchen und … (Umkreis vom Betrieb bestätigen)
Quelle Baugebiete: Stadt Jüchen, Baugrundstücke, Stand 24.09.2026.
Am besten, bevor der Elektro-Rohbau beginnt.
Fragen
Häufige Fragen zu Smart Home und Netzwerk
Was ist KNX?
KNX ist ein offener, international genormter Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik (ISO/IEC 14543-3). Geräte verschiedener Hersteller arbeiten darin zusammen, über eine Steuerleitung oder per Funk.
Was ist ein Kommunikationsverteiler?
Ein eigener Verteiler für Netzwerk und Telefon, im Einfamilienhaus vorzugsweise im Zählerschrank neben den Sicherungen. Router, Switch und der Glasfaser-Abschluss sitzen dort, von hier laufen die Netzwerkkabel in die Räume.
Was bedeutet „1plus“ bei der Elektroausstattung?
1plus heißt nach RAL-RG 678: Die Elektroinstallation ist für Gebäudesystemtechnik vorbereitet. Umgesetzt sein muss dafür noch kein Funktionsbereich, das verlangen erst 2plus und 3plus.
Muss ich im Einfamilienhaus etwas für Glasfaser vorbereiten?
Gesetzlich nicht: Einfamilienhäuser sind von der Pflicht im Telekommunikationsgesetz ausgenommen. Sinnvoll ist trotzdem ein Leerrohr vom Hausanschluss zum Kommunikationsverteiler, bevor der Estrich kommt.
Was kostet ein Smart Home?
Das hängt davon ab, wie viele Räume und Funktionen Sie steuern wollen und ob per Leitung oder per Funk. Richtwerte: Vorbereitung 1plus ab … €, Licht und Rollläden im Einfamilienhaus ab … €
Kann ich Smart Home in einem bestehenden Haus nachrüsten?
Ja, mit Funk-Komponenten geht das auch ohne neue Leitungen in der Wand. Welche Funk-Systeme wir dafür einsetzen: … (vom Betrieb bestätigen)
Passt dazu
Was oft mitgeplant wird
Elektroinstallation und Sanierung
Smart Home braucht Platz im Verteiler und die richtigen Leitungen. Beides planen wir mit der übrigen Elektrik zusammen.
Zur ElektroinstallationWallbox und Ladestation
Die Ladestation in der Garage lässt sich im Energiemanagement mitsteuern, zum Beispiel zusammen mit einer Photovoltaikanlage.
Zur WallboxSmart Home und Netzwerk
Planen Sie mit uns, bevor verputzt wird.
Neubau oder Bestand, welche Räume, was gesteuert werden soll: Ein paar Sätze reichen für die erste Anfrage.
Unverbindlich. Rückmeldung am selben Werktag.